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Prä-Expositions-Prophylaxe (PrEP) und Post-Expositions-Prophylaxe (PEP)

Das Wichtigste über die PrEP

  

  

  • PrEP bedeutet „Prä-Expositions-Prophylaxe“, auf Deutsch: Vorsorge vor einem möglichen HIV-Kontakt.
  • Die PrEP ist eine Safer-Sex-Methode, bei der HIV-Negative ein HIV-Medikament einnehmen, um sich vor einer Ansteckung mit HIV zu schützen.
  • Menschen mit erhöhtem HIV-Risiko bekommen die PrEP bei HIV-SchwerpunktärztInnen verschrieben. Die PrEP-Medikamente und -Untersuchungen werden von der gesetzlichen Krankenkasse finanziert. Alternativ kann die PrEP auch von Ärztinnen und Ärzten anderer Disziplinen auf Privatrezept verschrieben werden.
  • Empfohlen wird die PrEP zur täglichen Einnahme. Es gibt auch ein Einnahmeschema vor und nach dem Sex.
  • Wer die PrEP nimmt, muss regelmäßig auf HIV und die Nierenfunktion untersucht werden. Auch Untersuchungen auf andere Geschlechtskrankheiten gehören dazu. Eine gute ärztliche Begleitung ist deshalb für die PrEP wichtig.
  • Die PrEP schützt vor HIV, aber nicht vor anderen Geschlechtskrankheiten.
  • Für ein Informations- und Beratungsgespräch kann ein Termin bei der AIDS-Hilfe Stuttgart e.V. vereinbart werden.

Weitere Informationen zur PrEP auf der Webseite der Deutschen Aidshilfe e.V.


Das Wichtigste zum Thema PEP

  • Wenn beim Sex etwas schief gegangen ist oder keine Schutzmaßnahme getroffen wurde und dadurch eventuell eine HIV-Übertragungswahrscheinlichkeit besteht, kann die PEP eine Option sein, um eine Infektion zu vermeiden.
  • Dazu werden für vier Wochen HIV-Medikamente eingenommen. Die Medikamente hindern das HI-Virus daran, sich im Körper festzusetzen. Diese Behandlung nennt man Post-Expositions-Prophylaxe, kurz: PEP. Das bedeutet in etwa „Vorsorge nach einem Kontakt mit HIV“.
  • Wichtig: Mit einer PEP muss so schnell wie möglich nach dem HIV-Risiko begonnen werden. Am besten innerhalb von zwei Stunden, sonst möglichst innerhalb 24 Stunden, spätestens nach 48 Stunden. Ob eine PEP bis zu 72 Stunden (drei Tage) nach dem Risiko noch sinnvoll sein kann, ist umstritten.

Weitere Informationen zur PEP auf der Seite der Deutschen Aidshilfe e.V.

Weitere Informationen zur PEP, u.a. zur Erhältlichkeit der PEP in Stuttgart